Schloss Lenzburg

Gericht und Strafe

Führung für Schulen Geeignet für 7. bis 9. Klasse 60 7. bis 9. Klasse – Besuch im Gefängnis und Rechtsprechung von damals Viele sassen im Turm der Lenzburg und fürchteten sich vor ihrer Strafe. Ob sie Peitschenhiebe, Schandpflock oder gar das Richtschwert erwartete? Mancher ritzte ein Geheimzeichen in die dicke Balkenwand, um sein Unglück abzuwenden. In der Gefängniszelle aus dem 17. Jahrhundert erschauert man vor dem Schicksal der Namenlosen. Führung für Schulen auf Schloss Lenzburg: "Gericht und Strafe" (1 Stunde). Geeignet für: 7. bis 9. Klasse. Gefängnis, Gericht und Strafe

 
Legionärspfad Vindonissa

Geniale Römer

Führung für Gruppen 90 Bahnbrechende Innovationen und technische Meisterleistungen Bahnbrechende Innovationen und technische Meisterleistungen. In Vindonissa führen wir Sie zu römischen Superlativen: Hier steht das erste Amphitheater der Schweiz. Die 2,4 km lange Wasserleitung ist das älteste Bauwerk des Landes, das immer noch seine Funktion erfüllt. Staunen Sie über das monumentale Lagertor, einem weithin sichtbaren Symbol der Macht und Fähigkeiten der römischen Legionen. Welche Begriffe in unserer Sprache bezeugen den Einfluss römischer Bautechnik und Innovationen? Nach dieser Führung werden

 
Schloss Wildegg

Sommerserenade – Luftige Abendklänge

75 externes Ticketing Sommerliches Konzert im Schlosshof mit argovia philharmonic Geniessen Sie einen lauen Sommerabend mit dem Bläserensemble des argovia philharmonic auf Schloss Wildegg. Vor den historischen Kulissen ertönen klassische Klänge, während sich der Sommerabend langsam in die Nacht verabschiedet. Museum Aargau bietet vor dem Konzert eine Kurzeinführung zum Schloss an (im Ticketpreis inbegriffen). Das Schlossbistro ist bis Konzertbeginn geöffnet. Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Gemeindesaal Möriken statt (Info ab Konzerttag ab 16 Uhr über Tel. 062 834 70 00).

 
Sammlungszentrum Egliswil

Führung durch die Schatzkammer

90 Öffentliche Führung durch die Sammlung Entdecken Sie bei einer Führung durch das Sammlungszentrum Egliswil die Glanzlichter der Sammlung Museum Aargau. Die rund 50'000 Raritäten von der Antike bis zur Gegenwart decken die unterschiedlichsten Sammlungsgebiete ab. Jedes Objekt erzählt eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Tour für Jung und Alt, gespickt mit überraschenden Geschichten. Der Eintritt zur Führung ist frei, eine Anmeldung aufgrund beschränkter Platzzahl zwingend erforderlich. Öffentliche Führung durch das Sammlungszentrum Egliswil von Museum Aargau. Jeweils am 1. Dienstag im

 
Legionärspfad Vindonissa

Frauen in der Legion

Führung für Gruppen 90 Vom Schankmädchen bis zur Senatorenfrau Im Legionslager Vindonissa lebten zwischen 5000 und 6000 römische Legionäre. Soldaten im Dienste Roms, für die striktes Heiratsverbot galt. Eine reine Männergesellschaft? Von wem aber stammen dann die zahlreichen Schmuckstücke, die immer wieder in Ausgrabungen zum Vorschein kommen? Und was hat die Bestattung von Neugeborenen im Haus eines Centurio zu bedeuten? Aktuelle Forschungsergebnisse aus Vindonissa werfen ein neues und überraschendes Licht auf die Anwesenheit von Frauen im Legionslager. Führung für Gruppen im Legionärspfad Vindonissa

 
Kloster Königsfelden

Frauen im Kloster Königsfelden

Führung für Gruppen 90 Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern Das Kloster Königsfelden war fest in Frauenhand: 1309 von Königin Elisabeth gegründet, führte deren Tochter Agnes den Konvent zur Blüte. Die Klarissen gedachten in der Klosterkirche der verstorbenen Habsburger. Anders als die Nonnen damals dürfen Sie den Chor betreten und die Glasfenster betrachten. Erfahren Sie mehr über die dargestellten Frauen. Führung für Gruppen im Kloster Königsfelden: "Frauen im Kloster Königsfelden" (90 Minuten). Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern

 
Kloster Königsfelden

Frauen im Kloster Königsfelden

60 Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern Das Kloster Königsfelden war fest in Frauenhand: 1309 von Königin Elisabeth gegründet, führte deren Tochter Agnes den Konvent zur Blüte. Die Klarissen gedachten in der Klosterkirche der verstorbenen Habsburger. Anders als die Nonnen damals dürfen Sie den Chor betreten und die Glasfenster betrachten. Erfahren Sie mehr über die dargestellten Frauen. Öffentliche Führung im Kloster Königsfelden: "Frauen im Kloster Königsfelden". Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern

 
Kloster Königsfelden

Frauen im Kloster Königsfelden

Führung für Gruppen 60 Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern Das Kloster Königsfelden war fest in Frauenhand: 1309 von Königin Elisabeth gegründet, führte deren Tochter Agnes den Konvent zur Blüte. Die Klarissen gedachten in der Klosterkirche der verstorbenen Habsburger. Anders als die Nonnen damals dürfen Sie den Chor betreten und die Glasfenster betrachten. Erfahren Sie mehr über die dargestellten Frauen. Führung für Gruppen im Kloster Königsfelden: "Frauen im Kloster Königsfelden" (60 Minuten). Starke Frauen vor und hinter den Klostermauern

 
Schloss Lenzburg

Ausverkauft: Fauchifest

420 mit Anmeldung Schlossfest für die ganze Familie Schlossdrache Fauchi lädt zum Fauchifest auf Schloss Lenzburg ein. Am grossen Familienfest wird gespielt wie in alten Zeiten: mit Steckenpferden, Hufeisen oder Stelzen. Gross und Klein bauen Burgen und beweisen ihr Geschick beim Armbrustschiessen. Am Basteltisch entstehen Glücksbringer, Trinkbecher und ein drachenmässiger Kopfschmuck. Am Feuer wird gemeinsam Drachenbrot gebraten. Zudem gibt es spannende Geschichten von Drachen und ein Tanz zu mittelalterlichen Dreileierklängen. Auch Fauchi mischt sich unter das bunte Treiben im Schlosshof.

 
Schloss Habsburg

Esstheater: Eine Krone für Rudolf!

Esstheater für Gruppen 45 Gaumenschmaus im Schlossrestaurant mit Anekdoten über König Rudolf I. Auf Schloss Habsburg begegnen Sie einem König aus dem Mittelalter: Rudolf I. stieg als erster Habsburger auf den Thron des Heiligen Römischen Reiches. Ein Freund des Königs erzählt Ihnen Anekdoten aus Rudolfs Leben. Ob er seine lange Adlernase auch für Sie zur Seite geschoben hätte? Esstheater für Gruppen auf Schloss Habsburg: "Eine Krone für Rudolf!" (45 Minuten). Essen im Schlossrestaurant mit Anekdoten über König Rudolf I.

Gradian

Museumsblog

Vom Schiffbau inspiriert: Schreibtisch von Adolf Suter für Ströbel

Der dänische Schiffbau hat den Aargauer Adolf Suter inspiriert, für die J. Ströbel Möbelfabrik AG in Frick Möbel aus dem exotischen Teakholz zu entwerfen – so auch einen Schreibtisch aus dem Jahr 1959 aus der Sammlung Museum Aargau

Die vier konisch geformten, leicht nach aussen geschwungenen Tischbeine aus massivem Teakholz tragen die furnierte Tischplatte mit Massivholzkante. Die Platte greift mit ihren abgerundeten Ecken und mit ihren geschweiften Breitseiten die fliessend-organische Formensprache der Beine auf.

Schlüsselkopf als Markenzeichen

Rechterhand ist der von der Schreibfläche abgesetzte Schubladenkorpus platziert, dessen oberste Schublade das unverkennbare Markenzeichen der Firma Ströbel an sich trägt, nämlich den in zwei abgerundete Massivholzteile eingelegte Schlüsselkopf. Die Ausgestaltung der beiden Schubladengriffe spielt – gemäss den Angaben des Designers – auf die Form von Schiffssegeln an. Den rückwärtigen Abschluss des eleganten Schreibtischs bildet die praktische aus zwei Regalflächen bestehende Nische für Bücher.

Erstklassige Handwerkskunst

Dieser Schreibtisch, der unter dem Namen Modell 6011 geführt wurde, war Teil des Möbelprogramms Swiss-Teak bzw. Swiss-Form von Adolf Suter (1917-2010), welcher bis ins Jahr 1964 Designer und Betriebsleiter bei J. Ströbel Möbelfabrik AG war.

Die Entwicklung ganzheitlicher Wohnserien hatte in der raumgestalterischen Philosophie von Suter einen hohen Stellenwert, weil dadurch maximale Einheitlichkeit mit gleichzeitiger individueller Kombinationsmöglichkeit gewährleistet werden konnte. Mitunter ermöglichte dieses Design-Prinzip, dass die Möbellinie Swiss-Teak im obersten Preissegment angesiedelt war. Das Modell 6011 würde beispielsweise für die damals exorbitante Summe von 690.00 CHF angepriesen.

Neben dem hochwertigen Stil und der erstklassigen Handwerkskunst generierte das verwendete Teakholz einen Grossteil der Kosten. Suter war derart von der Wertigkeit seines erstmals im Jahr 1958 produzierten Möbelprogramms Swiss-Teak überzeugt, dass er damit 1959 das Kinderzimmer seines Sohnes einrichtete, woher auch der hier präsentierte Schreibtisch stammt.

Erster Grossimporteur von Teakholz

Die Inspiration zur Verwendung von Teak in der Möbelproduktion erlebte Suter während seines Besuches der Möbelfachmesse in Kopenhagen. In Skandinavien und insbesondere Dänemark existierte eine lange Tradition hinsichtlich der Konstruktion von Teak-Möbeln, deren Ursprung in der Weiterverwendung von Teakholzresten des Schiffbaus liegt.

In dieser maritimen Branche wurde das Exotenholz wegen seiner Materialeigenschaften bevorzugt: Das Holz des in Süd- und Südostasien heimischen Teakbaums weist neben seiner Dauerhaftigkeit einen hohen Gehalt an Kautschuk und Ölen auf, was das Material auf natürliche Weise gegen Feuchtigkeit imprägniert und rutschsicher macht. Der Kautschukgehalt birgt jedoch die Schwierigkeit, das Holz zu verleimen, weshalb Suter eigens eine Maschine und die Leimrezeptur optimierte.

Aufgrund der innovativen Verwendung des in der Schweiz nicht erhältlichen Materials, avancierte der Designer dort zum ersten Grossimporteur von Teakholz. Hierfür reiste er in regelmässigen Abständen per Flugzeug zu den europäischen Zentren des Holzhandels in Mailand, Cremona und Valencia, um die hölzerne Exotik in den Aargau zu importieren.

Von Rudolf Velhagen

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