Legionärspfad Vindonissa

6000 Legionäre und 2 Königinnen

Führung für Gruppen 90 Zeitreise von den Römern bis ins Mittelalter der Habsburger Von der römischen Antike gelangen Sie im Nu ins Mittelalter: Auf dem Legionärspfad lernen Sie das 2000 Jahre alte Vindonissa kennen. Die rekonstruierten Unterkünfte lassen das Leben der Legionäre nachempfinden. Gleich nebenan gründete Königin Elisabeth vor 700 Jahren das Kloster Königsfelden. Ihre Tochter Königin Agnes liess die Kirche mit kostbaren Glasmalereien ausstatten. In den Scheiben begegnen Sie den Römern wieder! Führung für Gruppen im Legionärspfad Vindonissa und Kloster Königsfelden: "6000 Legionäre

 
Schloss Wildegg

Highlights im Schloss

Führung für Gruppen 90 Das Schönste, Grösste oder Wertvollste! Das Schönste, Grösste oder Kleinste, das Schwerste, Wertvollste und Speziellste: Unter kundiger Führung entdecken Sie die Glanzlichter der Ausstellung. Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Tour für Jung und Alt, gespickt mit unterhaltsamen Geschichten. Führung für Gruppen auf Schloss Wildegg: "Highlights im Schloss" (90 Minuten). Das Schönste, Grösste oder Wertvollste!

 
Schloss Wildegg

Highlights im Schloss

Führung für Gruppen 60 Das Schönste, Grösste oder Wertvollste! Das Schönste, Grösste oder Kleinste, das Schwerste, Wertvollste und Speziellste: Unter kundiger Führung entdecken Sie die Glanzlichter der Ausstellung. Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Tour für Jung und Alt, gespickt mit unterhaltsamen Geschichten. Führung für Gruppen auf Schloss Wildegg: "Highlights im Schloss" (60 Minuten). Das Schönste, Grösste oder Wertvollste!

 
Schloss Lenzburg

Spezialführung mit Hans Ulrich Glarner

60 Persönliche Einblicke mit dem früheren Aargauer Kulturchef Hans Ulrich Glarner lädt zur Spezialführung durch Schloss Lenzburg ein. Der frühere Aargauer Kulturchef ist leidenschaftlicher Geschichtenerzähler und ein fundierter Kenner des Schlosses. Die Führung ist gespickt mit spannenden Hintergründen zur Schlossgeschichte sowie persönlichen Anekdoten. Öffentliche Führung durch Schloss Lenzburg: Spezial-Führung mit dem ehemaligen Aargauer Kulturchef Hans Ulrich Glarner

 
Legionärspfad Vindonissa

Helvetier und Römer

Führung für Gruppen 60 Auf den Spuren der Helvetier in Vindonissa und in der heutigen Schweiz Bevor das römische Legionslager errichtet wurde, stand in Vindonissa eine befestigte Siedlung der Helvetier. Doch wer waren die Helvetier? Wie unterschieden sie sich von den Römern? Und wie lebten die Helvetier mit den römischen Eroberern zusammen? Folgen Sie den Spuren, welche die Helvetier in Vindonissa und in der heutigen Schweiz hinterlassen haben. Buchbare Führung für Gruppen im Legionärspfad Vindonissa: "Helvetier und Römer". Auf den Spuren der Helvetier in Vindonissa und in der heutigen Schweiz

 
Schloss Hallwyl

Wilhelmina, die Sammlerin

Szenische Führung für Gruppen 40 Szenische Führung im Kostüm: Wilhelmina von Hallwyl (1844-1930) Seit rund 100 Jahren ist Schloss Hallwyl ein Museum. Die letzte Schlossbesitzerin, Wilhelmina von Hallwyl (1844-1930), berichtet Ihnen auf einem Rundgang von ihrer speziellen Beziehung zum Schloss. 1874 erwarb Wilhelmina mit ihrem Ehemann Walter von Hallwyl das Schloss und widmete sich leidenschaftlich dessen archäologischer Erforschung und Restaurierung. Als starke und entschlossene Frau brachte sie Schloss Hallwyl zu neuem Glanz. 1925 gründete Wilhelmina eine Stiftung, um das Schloss als Museum der

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Fragen von heute ans Kloster von damals

Diskussionslabor für Schulen Geeignet für 4. bis 6. Klasse 90 4. bis 6. Klasse - Gesucht: Antworten auf Lebensfragen Nach einer kurzen Einführung ins Klosterleben dreht sich im Parlatorium – dem "Archiv der Fragen" – alles um die grossen Themen Glaube, Macht und Wissen: Wer sorgt sich um mich? Oder: Was wäre, wenn es keine Regeln und keine Gesetze gäbe? Die Schülerinnen und Schüler wählen Fragen aus, die als Stichworte den weiteren Rundgang durchs Kloster bestimmen. Zurück im Parlatorium tauscht die Klasse ihre Eindrücke aus. Diskussionslabor für Schulen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Fragen

 
Sammlungszentrum Egliswil

7. Helle Nacht: Vom Reblaus-Schreck zum Akku-Sprühgerät

60 Spezialführungen zum 150-Jahr-Jubiläum der Firma Birchmeier Sprühtechnik AG Museum Aargau lädt anlässlich der 7. Aargauischen Industriekulturnacht "Helle Nacht" zu zwei Spezialführungen durch das Sammlungszentrum Egliswil ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich. Im Fokus steht die Firma Birchmeier aus Stetten, die seit 150 Jahren innovative Sprühtechnik entwickelt. Ausgehend von den ersten Rückenspritzen zur Bekämpfung der Reblaus entstand ein weltweit tätiges Unternehmen. Anlässlich des Jubiläums präsentiert Museum Aargau ausgewählte Birchmeier-Originalobjekte aus seiner

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium

420 Gespräche über Wissen und Glaube Jeweils am Wochenende begrüssen Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen die Museumsgäste im Parlatorium. Im "Archiv der Fragen" wird über Generationen hinweg lustvoll diskutiert, philosophiert – und vermeintlich Wahres infrage gestellt. Diskussionslabor im Museum der Klosterhalbinsel Wettingen: Philosophieren im Parlatorium. Gespräche über Wissen und Glaube

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Frage am Sonntag

60 Gesprächsrunde im "Archiv der Fragen" Im Parlatorium der Klosterhalbinsel Wettingen laden Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen für eine Stunde zum Diskutieren ein. Sie philosophieren gemeinsam mit Museumsgästen über Fragen, die im "Archiv der Fragen" gesammelt sind: Was wäre, wenn alle Menschen ehrlich wären? Wann weiss man genug? Oder: Wann endet die Welt? Diskutieren Sie mit! Diskussionslabor im Museum der Klosterhalbinsel Wettingen: Frage am Sonntag. Gesprächsrunde im Parlatorium des Klosters

Gradian

Museumsblog

Vom Schiffbau inspiriert: Schreibtisch von Adolf Suter für Ströbel

Der dänische Schiffbau hat den Aargauer Adolf Suter inspiriert, für die J. Ströbel Möbelfabrik AG in Frick Möbel aus dem exotischen Teakholz zu entwerfen – so auch einen Schreibtisch aus dem Jahr 1959 aus der Sammlung Museum Aargau

Die vier konisch geformten, leicht nach aussen geschwungenen Tischbeine aus massivem Teakholz tragen die furnierte Tischplatte mit Massivholzkante. Die Platte greift mit ihren abgerundeten Ecken und mit ihren geschweiften Breitseiten die fliessend-organische Formensprache der Beine auf.

Schlüsselkopf als Markenzeichen

Rechterhand ist der von der Schreibfläche abgesetzte Schubladenkorpus platziert, dessen oberste Schublade das unverkennbare Markenzeichen der Firma Ströbel an sich trägt, nämlich den in zwei abgerundete Massivholzteile eingelegte Schlüsselkopf. Die Ausgestaltung der beiden Schubladengriffe spielt – gemäss den Angaben des Designers – auf die Form von Schiffssegeln an. Den rückwärtigen Abschluss des eleganten Schreibtischs bildet die praktische aus zwei Regalflächen bestehende Nische für Bücher.

Erstklassige Handwerkskunst

Dieser Schreibtisch, der unter dem Namen Modell 6011 geführt wurde, war Teil des Möbelprogramms Swiss-Teak bzw. Swiss-Form von Adolf Suter (1917-2010), welcher bis ins Jahr 1964 Designer und Betriebsleiter bei J. Ströbel Möbelfabrik AG war.

Die Entwicklung ganzheitlicher Wohnserien hatte in der raumgestalterischen Philosophie von Suter einen hohen Stellenwert, weil dadurch maximale Einheitlichkeit mit gleichzeitiger individueller Kombinationsmöglichkeit gewährleistet werden konnte. Mitunter ermöglichte dieses Design-Prinzip, dass die Möbellinie Swiss-Teak im obersten Preissegment angesiedelt war. Das Modell 6011 würde beispielsweise für die damals exorbitante Summe von 690.00 CHF angepriesen.

Neben dem hochwertigen Stil und der erstklassigen Handwerkskunst generierte das verwendete Teakholz einen Grossteil der Kosten. Suter war derart von der Wertigkeit seines erstmals im Jahr 1958 produzierten Möbelprogramms Swiss-Teak überzeugt, dass er damit 1959 das Kinderzimmer seines Sohnes einrichtete, woher auch der hier präsentierte Schreibtisch stammt.

Erster Grossimporteur von Teakholz

Die Inspiration zur Verwendung von Teak in der Möbelproduktion erlebte Suter während seines Besuches der Möbelfachmesse in Kopenhagen. In Skandinavien und insbesondere Dänemark existierte eine lange Tradition hinsichtlich der Konstruktion von Teak-Möbeln, deren Ursprung in der Weiterverwendung von Teakholzresten des Schiffbaus liegt.

In dieser maritimen Branche wurde das Exotenholz wegen seiner Materialeigenschaften bevorzugt: Das Holz des in Süd- und Südostasien heimischen Teakbaums weist neben seiner Dauerhaftigkeit einen hohen Gehalt an Kautschuk und Ölen auf, was das Material auf natürliche Weise gegen Feuchtigkeit imprägniert und rutschsicher macht. Der Kautschukgehalt birgt jedoch die Schwierigkeit, das Holz zu verleimen, weshalb Suter eigens eine Maschine und die Leimrezeptur optimierte.

Aufgrund der innovativen Verwendung des in der Schweiz nicht erhältlichen Materials, avancierte der Designer dort zum ersten Grossimporteur von Teakholz. Hierfür reiste er in regelmässigen Abständen per Flugzeug zu den europäischen Zentren des Holzhandels in Mailand, Cremona und Valencia, um die hölzerne Exotik in den Aargau zu importieren.

Von Rudolf Velhagen

Ähnliche Artikel finden Sie hier:

Kommentare

Kommentar schreiben

* Diese Felder sind erforderlich

Newsletter

Newsletter abonnieren und tolle Preise gewinnen!

Jetzt anmelden