Legionärspfad Vindonissa

Offiziersküche (Culina Centurionis)

Direkt an der Ost–West verlaufenden Lagerhauptstrasse (via principalis) lag das rund 1100 Quadratmeter grosse Wohnhaus eines ranghohen Offiziers. In vorrömischer Zeit hatte sich an dieser Stelle der gewaltige Graben einer keltischen Befestigungsanlage befunden. Die Römer beseitigten die Befestigungsmauer und füllten den Graben auf, um darauf ihr Lager errichten zu können. Über die Jahrhunderte senkten sich die aufgefüllten Schichten im Keltengraben und liessen die darüber liegenden römischen Fundschichten ebenfalls absinken. Die Besucher des Legionärspfads steigen in den Untergrund und stossen

 
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Wasserleitung (Aquaeductus)

Die Wasserleitung von Vindonissa ist das älteste Bauwerk der Schweiz, das noch heute seine ursprüngliche Funktion erfüllt und mit seinem Wasser einen Springbrunnen speist. Durch innovative Vermessungstechnik gelang es den Legionären, die Leitung auf einer Länge von 2,4 Kilometern mit einem Gefälle von nur 4‰ zu errichten. Die Frischwasserleitung lieferte das Trink-, Koch- und Brauchwasser für rund 6000 Legionäre, Hilfstruppen, Pferde und Maultiere. Ohne die Zufuhr dieses Frischwassers wäre das Leben im Legionslager nicht möglich gewesen. Ausgeklügelte Bautechnik Die Wasserleitung ist ein technisches

 
Legionärspfad Vindonissa

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Stichwort Kategorie Alle Kategorien Anreise Öffnungszeiten & Eintritt Besuch im Legionärspfad Vindonissa Barrierefreier Zugang Römische Schauplätze und selbständige Touren Veranstaltungen & öffentliche Führungen Familien & Kinder Gruppen Schulen Räume mieten & feiern Welche Museen gehören zu Vindonissa? Zu Vindonissa gehören die Museumsstandorte Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg. Die beiden Museen bieten originale römische Schauplätze, Ausstellungen, Audio-Touren, Führungen und Veranstaltungen zum ehemaligen Legionslager Vindonissa. Der Legionärspfad Vindonissa

 
Legionärspfad Vindonissa

Kontakt

Kontakt und Reservationen Legionärspfad Vindonissa – Museum Aargau Königsfelderstrasse 265 5210 Windisch Telefonische Erreichbarkeit Telefon 0848 871 200 Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags Gedruckte Broschüren bestellen Newsletter abonnieren Kontaktformular Vorname * Nachname * Adresse * PLZ * Ort * E-Mail * Mobilnummer * Nachricht Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x

 
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Westtor (Porta Principalis)

Ein Legionslager verfügte über vier Lagertore (portae), durch die zwei Hauptstrassen ins Lager führten: das vordere Tor (porta praetoria), das rückwärtige Tor (porta decumana) sowie die beiden Seitentore (portae principales). Das Westtor in Vindonissa war mit seinen beiden achteckigen Türmen aufwändig gestaltet. Dies erklärt sich aus seiner Lage: Hier führten die von Gallien, Italien und Germanien kommenden Fernstrassen ins Lager. Die beiden in ihren Grundmauern erhaltenen Türme waren achteckig und erreichten eine Höhe von vermutlich rund 20 Metern. Neben dem Hauptdurchgang für die Fuhrwerke gab

 
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Nordtor (Porta Decumana)

Die Entdeckung des Nordtors (porta decumana) 1905 war bahnbrechend für die frühe Vindonissa-Forschung. Nun konnten die letzten Zweifel aus dem Weg geräumt werden: Vindonissa war tatsächlich ein Legionslager gewesen – und keine zivile Siedlung. Das Tor liegt an der Nordkante des Windischer Plateaus, direkt über dem Abhang zur Aare. Von hier hat man einen beeindruckenden Ausblick nach Norden, auf den Einschnitt der Aare durch die Jurakette. Die hervorragende strategische Lage des Plateaus am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat sowie nah am wichtigen Aaredurchbruch in Richtung Norden hatten

 
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Mannschaftsunterkünfte (Contubernia)

Wie damals von den Legionären, wurden auch die nachgebildeten Contubernia im Legionärspfad Vindonissa ganz von Hand gebaut. Die dafür verwendeten Materialien, die Bautechniken und Masse sind bis ins Detail so originalgetreu wie möglich. Die wissenschaftliche Grundlage bildeten archäologische Grabungen in Vindonissa und anderen römischen Militärlagern. Aufbau der Contubernia Ein Contubernium (Stuben- oder Zeltgemeinschaft) bestand aus zwei Räumen. Den vorderen Raum nutzten die Legionäre zum Aufbewahren ihrer Waffen und Ausrüstung, der hintere diente ihnen als Wohn- und Schlafraum. Im Contubernium

 
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Amphitheater (Amphitheatrum)

Das Amphitheater von Vindonissa ist das älteste Amphitheater der Schweiz. Es wurde durch die 13. Legion zuerst in Holz errichtet. Nach einem Brand ersetzte es die 21. Legion durch den heute erhaltenen Steinbau. Der Sitzplatzbereich (cavea) fasste rund 11'000 Zuschauer, und sein ovaler Schauplatz im Zentrum (arena) war mit 64x52 Metern der grösste unter den sieben bekannten Amphitheatern auf Schweizer Boden. Als römische Erfindung ist das Amphitheater auch in den Provinzen weit verbreitet und gilt als Kennzeichen römischer Kultur schlechthin. Beliebte Gladiatorenkämpfe In der Arena wurden dem Publikum

 
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Picknick und Feuerstellen

Feuerstellen Auf dem Gelände des Gästezentrums Legionärspfad Vindonissa stehen zwei Feuerstellen für Gruppen und Schulklassen zur Verfügung. Diese müssen vorgängig beim Team Beratung & Verkauf reserviert werden (Preis: CHF 30.-; inkl. Holz und Kohle). Picknick auf dem Legionärspfad Auf den Touren durch den Legionärspfad finden Sie mehrere Picknickplätze zur freien Verfügung. Wir bitten Sie Ihren Abfall vor Ort in den dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen. Der Besuch des Bistros im Gästezentrum des Legionärspfad Vindonissa ist während der Öffnungszeiten ohne Museumseintritt möglich. Akzeptiert

 
Kloster Königsfelden

Glasfenster

Entstanden sind die Glasfenster zwischen 1320 und 1360. Stifter waren Angehörige des ermordeten Königs Albrecht I., darunter seine Frau Elisabeth und seine Tochter Agnes. Ihre Bildnisse sind in einigen Fenstern zu finden. Die Glasfenster sind somit auch Symbol der herausragenden Stellung der Habsburger im 14. Jahrhundert, die sich in die Heilsgeschichte integrieren. Komplexes Bildprogramm Die insgesamt 11 Chorfenster stellen in ihrer Farbigkeit, Detailtreue und ikonografischen Dichte den höchsten Grad an handwerklichem Können im Spätmittelalter dar. Das komplexe Bildprogramm wurde wohl von Ordenstheologen

Gradian
Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Fluss.
Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Fluss.

IndustriekulTOUR Aabach

Virtuell durch die Industriegeschichte

Erleben Sie die Industriekultur am Aabach zwischen Lenzburg und Wildegg mit dem Smartphone: Die IndustriekulTOUR Aabach ist der erste virtuelle Museumsraum im Kanton Aargau. Treffen Sie Patrons und Fabrikarbeiter aus der Zeit der Industrialisierung!