Museum Aargau

Das römische Bad: Wellness- und Freizeitzentrum der Antike

Zurück zum Blog 02. Oktober 2023 Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Das römische Bad war eine Wellness-Oase für Geist und Körper. Viele Römerinnen und Römer verbrachten ihre Freizeit mit Vorliebe in den öffentlichen Bädern, wo es weit mehr zu erleben und geniessen gab, als nur das Baden selbst. Die meisten Römerinnen und Römer besuchten täglich eines der nahegelegenen Bäder. Baden und Körperpflege waren im Allgemeinen bei den Römern sehr beliebt. Hinzu kam, dass die Bäder und Thermen für alle Gäste erschwinglich waren, meistens waren sie sogar kostenlos. So konnte sich jeder

 
Museum Aargau

Lenzburger Schlossbesitzer Lincoln Ellsworth überfliegt erstmals den Nordpol

Zurück zum Blog 04. Mai 2026 Kategorien 20./21. Jh. Schlossgeschichten Am 12. Mai 1926 überflog Lincoln Ellsworth, der letzte private Besitzer von Schloss Lenzburg, erstmals den Nordpol. Diese Pionierleistung vor 100 Jahren ging in die Geschichte ein. "Mit dem Luftschiff über den Pol", titelte die New York Times im März 1926 und kündigte in einem Artikel die Amundsen-Ellsworth-Expedition an. Die Sensation gelang: Am 12. Mai 1926 überquerte der Lenzburger Schlossbesitzer Lincoln Ellsworth mit dem Norweger Roald Amundsen erstmals den Nordpol – dies mit dem Luftschiff "Norge", das vom

 
Museum Aargau

Das (Fladen-)Brot des römischen Legionärs – Rezept

Zurück zum Blog 23. März 2022 Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Panis militaris gehörte zur alltäglichen Kost des miles gregarius , des einfachen römischen Soldaten. Der Legionär und passionierte Bäcker Marius Norbanius Cunniculus aus Vindonissa verrät uns sein Rezept für das perfekte Fladenbrot. Wie jeder Legionär in Vindonissa erhält auch Marius pro Tag eine Ration von ca. 1kg Getreide – Dinkel, Gerste oder Hirse sind möglich. Dieses Korn muss er zunächst in seiner Handmühle, mola manuaria , verschroten. Mit dem entstandenen Schrot oder Mehl kann er anschliessend die

 
Museum Aargau

Festessen im Spätmittelalter

Zurück zum Blog 21. April 2026 Kategorie Mittelalter Das Spätmittelalter kannte eine ausgeprägte Fest- und Tischkultur. Von rauschenden Festen, luxuriöser Tafeln, guten Manieren… und Fehlschlägen. In der höfischen Kultur des Spätmittelalters waren Festessen die Gelegenheit sich gut in Szene zu setzen. Man zeigte seinen Stand in der Gesellschaft durch Kleidung, Benehmen, Grosszügigkeit und Unterhaltung. Man konnte sich aber auch blamieren. Der Herzog von Lancaster speist mit dem König von Portugal, Johann I. - Bankett am Hofe Karl V. Chronique d'Angleterre um 1470. BL Royal MS 14 E IV, fol 244 Gutes

 
Schloss Wildegg

Alte Pflanzen neu entdeckt

0 Spezialführung im Rahmen des Europäischen Tages der historischen Gärten Der barocke Schlossgarten lädt zum Flanieren ein: Schlossherr Bernhard Effinger legte ihn um 1700 als "Lust- und Nutzgarten" an, ganz nach dem Vorbild der Gärten von Versailles. Hier wachsen Gemüse, Blumen, Kräuter, Getreide, Öl-und Färberpflanzen. Die Stiftung Pro Specie Rara sorgt dafür, dass die alten Sorten überleben. Lassen Sie sich von der Vielfalt an Farben, Düften und Verwendungsmöglichkeiten überraschen.

 
Museum Aargau

Rosalia signorum: Frühlingsfest in den römischen Legionen

Zurück zum Blog 31. März 2026 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Am 12. April 2026 feiert der Legionärspfad Vindonissa sein Eröffnungsfest . Im Fokus steht die rosalia signorum , ein Frühlingsfest, das die römischen Soldaten im Mai jeweils zweimal begingen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was dahintersteckt. Der Alltag der römischen Soldaten war geprägt von extremer Disziplin, harter körperliche Arbeit, Training und Routine. Hin und wieder wurde jedoch auch gefeiert. Zeremonien mit weltlichem Charakter oder religiöse Rituale stärkten den Korpsgeist. Römischer Festtagskalender

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kloster und Geschichte

KLOSTER UND GÄRTEN Konversen- und Mönchskirche Klosterkirche Heimat der Mönche Kloster und Nebengebäude Naturidylle an der Limmat Klosterpark und Gärten GESCHICHTE Geschichte Von der Klostergründung zum Museum Interaktiver Zeitstrahl Bau- und Nutzungsgeschichte Museumsblog So entstand das Kloster Wettingen 8 Fragen zur Geschichte Welche historische Bedeutung hat das Kloster Wettingen? Das Kloster Wettingen zählt zu den bedeutendsten Zisterzienserklöstern der Schweiz. Nach seiner Gründung 1227 spielte es über Jahrhunderte eine zentrale Rolle in der religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Mönchskirche

Dauerausstellung Preis Museumseintritt 0 Imposantes Chorgestühl mit Holzschnitzereien Die Mönchskirche ist Teil der Klosterkirche und war früher nur Mönchen und Geistlichen zugänglich. Bekannt ist das reich geschnitzte Chorgestühl: Seine klare, rechtwinklige Gliederung folgt dem Stil der Renaissance. Wer genau hinsieht, entdeckt überraschende Motive – etwa einen Hund, der Flöte spielt. Oder eine Katze, die sich die Ohren zuhält. Objekte aus der Klostergeschichte In der Mönchskirche präsentiert Museum Aargau ausgewählte Objekte aus seiner Sammlung, ergänzt durch bedeutende Leihgaben der

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Garten-Tour

Preis Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos 0 Fünf Stationen mit Wissenswertem aus Vergangenheit und Gegenwart Die Klostergärten waren früher wichtige Lebensräume. Erfahren Sie auf diesem Rundgang an fünf Stationen, wie die Gärten das Kloster mit Nahrung und Heilpflanzen versorgten – und den Mönchen gleichzeitig als Orte der Ruhe, Sammlung und geistigen Einkehr dienten. Selbständiger Rundgang durch die Klostergärten der Klosterhalbinsel Wettingen. Fünf Stationen mit Wissenswertem aus Vergangenheit und Gegenwart.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Klosterkirche

Preis Eintritt frei 0 Imposante Kirche aus dem 13. Jahrhundert Die Klosterkirche Wettingen wurde 1256 geweiht und mehrfach umgebaut. Sie gehört zu den wenigen früh- und hochmittelalterlichen Klosterkirchen der Schweiz, die ihre originale Bausubstanz erhalten haben. Die Kirche ist durch einen imposanten Lettner in einen geistlichen und einen weltlichen Bereich unterteilt: Die Mönchskirche mit dem berühmten geschnitzten Chorgestühl war früher den Mönchen und Geistlichen vorbehalten. Die Konversenkirche, der weltliche Teil der Klosterkirche, beeindruckt mit prunkvollen Altären und Bildern. Die Klosterkirche

Gradian
Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Fluss.
Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Fluss.

IndustriekulTOUR Aabach

Virtuell durch die Industriegeschichte

Erleben Sie die Industriekultur am Aabach zwischen Lenzburg und Wildegg mit dem Smartphone: Die IndustriekulTOUR Aabach ist der erste virtuelle Museumsraum im Kanton Aargau. Treffen Sie Patrons und Fabrikarbeiter aus der Zeit der Industrialisierung!