Schloss Hallwyl

Räume mieten für Hochzeit und Events

Räume buchen Datum wählen Ab dem 1. Januar des aktuellen Jahres sind Buchungsanfragen für das darauffolgende Jahr möglich. Ihre Auswahl Übersicht schliessen Buchungsliste Sie können bis zu drei Angebote gleichzeitig anfragen. Weiter Veranstaltungsart Trauung Ziviltrauung Freie Trauung Kirchliche Trauung Business-Anlass Kulturelle Veranstaltung Feier Steh-Apéro Bankett Kapazität Filter entfernen Für diese Filterkriterien konnten leider keine Angebote gefunden werden. Schloss Hallwyl Buchbar von April bis Oktober Maximal 135 Personen Schlossscheune Hochzeiten, Business-Events und kulturelle Veranstaltungen in repräsentativem Ambiente Zur Liste hinzufügen Maximal 135 Personen Schlossscheune mit Schlosshof Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Hochzeiten, Business-Events und Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 25 Personen Schlossbistro Reservation für Apéro, Lunch oder Kindergeburtstag Zur Liste hinzufügen Maximal 75 Personen Ziviltraulokal Schlossscheune Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Maximal 25 Personen Ziviltraulokal Wilhelmina Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Maximal 6 Personen Ziviltraulokal Turmzimmer Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Impressionen

 
Museum Aargau

Bis Mitte Juni ernten: Rhabarber, grüne Baumnüsse und Spargeln

Zurück zum Blog 11. Juni 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Rhabarber, grüne Baumnüsse und Spargeln sollten bis zum 24. Juni – dem Johannitag – geerntet werden. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Rhabarber ist eine der Pflanzen, die bis zum 24. Juni geerntet werden sollte. © pixabay / Eiston Rhabarber bis zum 24. Juni ernten Gehören Sie auch zu den Menschen, die Rhabarberkuchen lieben? Oder Rhabarber in der Götterspeise vergöttern? Dann geniessen Sie die sauren Stängel jetzt noch in vollen Zügen, denn ab dem Johannitag, dem 24. Juni, ist's mit der Herrlichkeit vorbei. Ab dann sollte die Rhabarber nicht mehr geerntet werden, weil sie dann nicht mehr geniessbar ist und bitter wird. Sie enthält ab diesem Zeitpunkt eine hohe Konzentration an Oxalsäure, die nicht alle Menschen gut vertragen. Ab dem Johannitag sollte die Rhabarber aber nur schon deshalb stehen gelassen werden, damit es auch nächstes Jahr wieder Rhabarber gibt! Denn die Pflanze braucht die neuen Triebe, um über die Blätter neue Kraft für die nächste Saison zu tanken. Letzte Ernte auch für grüne Baumnüsse und Spargeln Der 24. Juni gilt auch bei den grünen Baumnüssen, die zu Schnaps verarbeitet werden, als Stichtag. Sie sollten nur bis zu dem Tag geerntet werden und nur dann, wenn sich im Innern der Nuss noch keine hölzerne Schale gebildet hat. Ebenfalls schon bald vorbei sind die Spargeln, die von April bis Juni unsere Speisekarte bereichern. Sie sollten ab Mitte Juni ein letztes Mal geerntet werden. Danach lässt man sie wachsen, so dass sie sich fürs nächste Jahr wieder regenerieren können. Damit sie im kommenden Jahr gut gedeihen, kann man sie nach der letzten Ernte mit einer zünftigen Gabe Hornspäne zusätzlich stärken. Wer nun aber glaubt, ab Mitte Juni sei alle Herrlichkeit vorüber, der sei getröstet: Ab Mitte Juni sind die Holunderblüten richtig schön reif und lassen sich zu bestem Sirup verarbeiten. Weitere Blogbeiträge 11. August 2023 Tipps für das perfekte Erdbeer-Beet Im August ist ein guter Zeitpunkt, um ein neues Beet mit Erdbeeren anzulegen. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. 20. Juli 2023 Sommer- und Herbsthimbeeren Himbeeren im Garten sind pflegeleicht. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen zwei Arten: Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren. Der… 14. November 2022 Die perfekte Kaki: Bei der Ernte zählt das Timing Die Götterfrucht – oder bei uns bekannter als Kaki – ist ein Hochgenuss. Die Ernte zur richtigen Zeit ist jedoch eine Herausforderung. Lesen… Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 04. Mai 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Koch-Video zeigen wir, wie's geht! Das Rezept findet sich im Liber de Coquina, einem frühen Rezeptbuch aus dem 14. Jahrhundert. Über den Autor ist nichts bekannt, was damals durchaus üblich war. Die Zusammensetzung dieses Rezepts weist auf einen Ursprung im Arabischen hin. Rezept für: 4 Personen Dauer: 65 Minuten (25 Minuten Vorbereitung – 40 Minuten über dem Feuer) Zutaten 1 Huhn, küchenfertig Salz zum Einreiben 2 grosse Zwiebeln 60 g Speck 5 dl Bouillon 1 dl Mandelmilch (50 g Mandeln in 1 dl Wasser über Nacht einweichen) 3 Zimtstangen 1 Zitrone, Saft Gewürze (nach Wunsch Muskat, Pfeffer, Kardamom) Salz 3 dl Weisswein nach Belieben Zubereitung Das Huhn in nicht zu kleine Stücke schneiden (Brust, Flügel, Bein) und mit Salz einreiben. Zwiebeln schälen und vierteln. Speck in den Brater geben, Zwiebel zusammen mit den Hühnerstücken anbraten, bis diese goldbraun sind. Mit der Bouillon ablöschen. Die Mandelmilch, die Zimtstangen und den Zitronensaft beigeben. Würzen. Je nach Wunsch den Sud mit Wasser oder Wein verdünnen. Auf dem Feuer schmoren, bis sich das Fleisch vom Knochen lost. Abschmecken und servieren. Zusatzinformationen Eine etwas speziellere Variante, die extra viel Zitronengeschmack gibt, ist die Verwendung von in Salzlake eingelegten Zitronen. Dazu sind die unbehandelten Zitronen zuerst 3 bis 4 Tage zu wässern, dann werden sie auf 4 Seiten eingeschnitten und die Schnitte mit grobem Salz gefüllt. Die Zitronen dann in ein Einmachglas füllen und mit siedend heissem Wasser übergiessen. Das Glas sofort verschliessen. Nach 6 Wochen sind die Zitronen geniessbar. Sie können grob zerkleinert und dem Limonia-Gericht beigegeben werden. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
Museum Aargau

Leuchtreklame von Säuberli: Wynentaler Stumpenland in neon

Zurück zum Blog 12. Mai 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. 1867 gründeten die Gebrüder Säuberli im Teufenthal die Cigarren- und Cigarettenfabrik Säuberli. Die Ende der 1950er-Jahre datierte Leuchtreklame mit Neonschrift versprüht Nachkriegs-Optimismus und Freude am Tabak-Genuss. Das obere Wynental und das angrenzende Seetal im Kanton Aargau waren im 19. und 20. Jahrhundert das Zentrum der Schweizer Tabakindustrie. In der Blütezeit vor dem Ersten Weltkrieg fanden Tausende von Personen in rund sechzig Betrieben und in Heimarbeit mit dem Drehen von Zigarren und Stumpen ihr Auskommen. Nur wenige Firmen haben überlebt. Zwei davon, Villiger und Burger/Dannemann, mischen den Tabak weltweit ganz vorne mit.1867 gründeten die Gebrüder Säuberli im Teufenthal die Cigarren- und Cigarettenfabrik Säuberli, deren Geschichte mit einem Brand der Fabrikgebäude unrühmlich endete. © Museum Aargau Leuchtschild mit Nachkriegs-Optimismus Das Ende der 1950er-Jahre datierte Leuchtobjekt mit Neonschrift versprüht Nachkriegs-Optimismus und Freude am Tabak-Genuss – heute erscheint uns diese Werbung mit der grossen brennenden Zigarre und der dahinter platzierten Tabakpflanze eher befremdlich – das Stumpenland ist in weite Ferne gerückt. Weitere Blogbeiträge 29. Oktober 2021 Die Geschichte des Rauchens – Tabakkonsum im Wandel der Zeit Die Tabakkultur hat heutzutage unterschiedliche Formen und Farben. Doch wann und wie wurde das Rauchen überhaupt "in"? Die Antworten im Blog… 19. Dezember 2023 Uniformierter Frisch-Service von Zweifel Pomy-Chips AG Museum Aargau hat ein Buch zur Geschichte der Zweifel Pomy-Chips AG veröffentlicht. Anlässlich dieser Publikation schenkte Zweifel der… 27. März 2020 "Made in Aargau" – die coolen Heizungslüfter der REXTHERM AG Ikonisch in Farbe und Form versprühen die Heizlüfter der Aarauer REXTHERM AG Aufbruchstimmung und entsprechen unserer Vorstellung der 50er-… Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Schloss Hallwyl

Catering

Unsere Vertragscaterer Catering Deliziosa, Boniswil Catering Deliziosa Seetalstrasse 17 CH-5706 Boniswil Tel. +41 78 625 45 35 E-Mail senden Website Chikkeria Catering, Unterkulm Chikkeria Catering Priska und Jean Pierre Aeschbach Gerbergasse 10 CH-5726 Unterkulm Tel. +41 79 682 75 15 E-Mail senden Website Debby's Apéro Traum, Meisterschwanden Debby's Apéro Traum GmbH Deborah Zimmerli Seefeldstrasse 2 CH-5616 Meisterschwanden Tel. +41 78 884 38 01 E-Mail senden Website Partyservice Kuhn, Menziken Partyservice Kuhn Hauptstrasse 60 CH-5737 Menziken Tel. +41 79 323 05 25 Website Seerose Resort & Spa, Meisterschwanden Seerose Resort & Spa Seerosenstrasse 1 CH-5616 Meisterschwanden Tel. +41 56 676 68 68 E-Mail senden Website Die Zusammenarbeit mit anderen Caterern sowie eine selbständige Bewirtung sind aus betrieblichen Gründen nicht möglich.

 
Museum Aargau

360-Grad-Video: Die Magd pflegt ihren Herrn

Zurück zum Blog 22. April 2020 Kategorie Schlossgeschichten Die Magd von Schloss Hallwyl sorgt sich um ihren Herrn, Burkhard III. von Hallwyl (1535-1598). Er, der selbst ein Arztneimittelbuch geschrieben hat, liegt krank im Bett. "Sieht nicht gut aus", sagt die Magd vor dem Schlafgemach – und Sie können hier hautnah mit dabei sein! Tauchen Sie mit der Magd im 360-Grad-Video in die Räumlichkeiten von Schloss Hallwyl ein. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
Museum Aargau

Neuzugang: Der Aargauer Homeoffice-Stehtisch "Standly" aus Karton

Zurück zum Blog 26. Mai 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Dr. Rudolf Velhagen, Chefkurator Sammlung & Ausstellung, empfängt den jüngsten Neueingang im Sammlungszentrum von Museum Aargau. Jonas Studer und Sophie Bürgin aus Brugg haben für das coronabedingte Homeoffice einen Stehtisch aus Karton weiterentwickelt. Jonas Bürgin präsentiert den raschen Auf- und Abbau des Tisches. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Museum Aargau

Schreibmaschine "Swissa Junior" von August Birchmeier's Söhne

Zurück zum Blog 30. März 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielten Schreibmaschinen als Instrument für die Textverarbeitung eine immer wichtigere Rolle. In der Schweiz und im Kanton Aargau wurde diese Entwicklung von der Schreibmaschinenfabrik August Birchmeier's Söhne entscheidend mitgeprägt. © Museum Aargau Schreibmaschine mit Schutzkoffer Das Metallgehäuse der in der Mitte der 1950er-Jahre hergestellten Schreibmaschine (9 cm x 31 cm x 27 cm) mit gerundeten Ecken ist hellblau lackiert. Die abgeschrägte Abdeckung wird oberhalb der Tasten von einer Metallplakette "SWISSA" in Reliefschrift geschmückt. Eine zweite metallene Plakette auf dem Papierhalter komplettiert den Markennamen mit dem Zusatz "junior". Die Schreibmaschine ist durch einen hellbraunen Schutzkoffer vor Beschädigungen geschützt und konnte mit Hilfe eines Tragegriffs mühelos transportiert werden. August Birchmeier's Söhne 1908 gründete August Birchmeier die Stanzwerkzeugefabrik in Murgenthal. Nach seinem Tod 1922 führte seine Witwe die Werkstatt weiter und 1935 übernahmen schliesslich ihre Söhne den Betrieb: "August Birchmeier's Söhne" war geboren. Die Armbrust auf dem Firmenemblem verknüpft das Produkt nicht nur mit dem Tell-Mythos und steht symbolisch für die Schweizer Qualität, sondern verweist auch auf das Vorgängermodell der SWISSA junior. Dieses hiess "Patria" und wurde 1944 vom bekannten Schweizer Architekten, Künstler, Hochschullehrer und späteren Nationalrat Max Bill (1908-1994) weiterentwickelt. Ihr Design inspirierte eine ganze Reihe von in Europa hergestellten Lizenzmaschinen.Die "Patria"-Schreibmaschinen haben weiterhin eine nicht bis ins Detail geklärte Fabrikationsgeschichte. Es gilt jedoch als gesichert, dass das Modell auf den Deutschen Ingenieur Otto Haas zurückgeht. 1933 liess er es patentieren und 1936 wurde die Schreibmaschine auf der Basler Mustermesse vorgestellt. Das Ursprungsmodell wurde von der "A.G. für Schreibmaschinen-Fabrikation" in Pieterlen hergestellt. Nach deren Konkurs 1938 ging die Lizenz an die französische Firma "Japi Frères" über. "Patria" made in Murgenthal In den 1940er Jahren nahmen die August Birchmeier's Söhne die Produktion von "Patria"-Schreibmaschinen im Kanton Aargau in Murgenthal auf. Weitere Firmen in Europa liessen sich ebenfalls vom Schweizer Ursprungsmodell inspirieren, so stammt etwa die "Byron" in Frankreich, die "Oliver" in Grossbritannien, die "Voss privat" in Deutschland und die "Amaya" in Spanien von der Schweizer "Patria" ab. 1950 wurde diese von der Firma August Birchmeier's Söhne in SWISSA piccola umbenannt. Bei der SWISSA junior handelt es sich um das ab 1954 fabrizierte Nachfolgemodell. Auch wenn sich bei ihren Nachfolgerinnen SWISSA jeunesse und SWISSA junior4 das Design immer wieder gewechselt hat, blieb die Technik weitgehend gleich. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Museum Aargau

Strohhut Canotier – Die "Kreissäge" der Hipster

Zurück zum Blog 08. April 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung 20./21. Jh. Die sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts weltweit verbreitende Hipsterbewegung brachte nicht nur Vollbärte, Holzfällerhemden und Tätowierungen zurück, sondern auch coole Strickmützen und Strohhüte. Bei den Strohhüten sind insbesondere die Canotiers, liebevoll auch “Kreissägen” genannt, beliebt, von denen die Sammlung Museum Aargau ein schönes Exemplar besitzt – an Flüssen und Seen wähnt man sich somit seit einigen Jahren während der Sommermonate plötzlich wieder wie im weltberühmten Bild "Das Frühstück der Ruderer" (1880/81) des Impressionisten Pierre-Auguste Renoir (Phillips Collection, Washington D.C.). Ein Stück Freiämter Strohindustrie Die Kreissäge erinnert ebenfalls an die Erfolgsgeschichte der Strohindustrie im aargauischen Freiamt, wo um das Strohzentrum Wohlen u.a. in Dottikon, Fahrwangen und Meisterschwanden zahlreiche Strohfabriken entstanden. Ein Besuch des Strohmuseums in Wohlen lohnt sich: Rasch wird deutlich, dass Strohbarone wie beispielsweise Isler Handelsverbindungen und Verkaufsstellen in ganz Europa hatten. © Museum Aargau Mitte des 19. Jahrhunderts waren im Aargau allein 24'000 Heimarbeiterinnen beschäftigt. Die Freiämter Strohindustrie, die teilweise 98% ihrer Ware exportierte, blieb allerdings nicht verschont von der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre sowie von den Launen der Mode – mag die Bezeichnung "Hipster" heute meist spöttisch verwendet werden, ihr ist zweifellos zu verdanken, dass die 1919 gegründete Aargauer Hutwerkstatt Risa in Hägglingen mit ihren Hutkollektionen weltweit Beachtung findet. Die Basic Collection enthält sogar Zylinder. Jetzt fehlt nur noch der Gehstock mit einem schönen Handknauf aus Silber! Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung 20./21. Jh. Kommentare

 
Museum Aargau

Rasenrenovation: So erholt sich Ihr Rasen vom heissen Sommer

Zurück zum Blog 31. März 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Trockene Sommer wie jeder von 2018 setzen dem Rasen stark zu. Oft sind noch Monate später braune Stellen und Lücken zu sehen. Ich empfehle deshalb eine Rasenrenovation. Diese ist einfach durchzuführen – am besten, wenn die Narzissen blühen. Dann beginnt der Rasen wieder zu wachsen. © Museum Aargau Anleitung zur Rasenrenovation Mähen Sie diesen auf die übliche Schnitthöhe von 4 Zentimeter und gönnen Sie den Gräsern anschliessend wichtige Nährstoffe vom handelsüblichen Dünger. Nach zwei Wochen wird der Rasen dann ein zweites Mal etwas tiefer gemäht. Jetzt folgt das Vertikutieren: Abgestorbenes und überflüssiges Material zwischen den Gräsern wird entfernt und der Rasen so entfilzt. Ein solches Gartengerät – genannt Vertikutierer – kann auch gemietet werden. Als nächstes füllen Sie die kahlen Stellen mit Rasenerde auf und sähen hier Nachsaatrasen. Gut festdrücken! Nun muss der Rasen während zwei Wochen konsequent gewässert werden, damit der Boden feucht bleibt. Sobald der neu angesäte Rasen bei den kaputten Stellen 6 bis 8 Zentimeter hoch ist, kann der ganze Rasen auf 4cm geschnitten werden. Achtung, nicht zu früh mähen! Es besteht die Gefahr, dass die zarten Gräschen ausreissen. Nicht nur nach trockenen Perioden ist eine Gartenrenovation sinnvoll. Es empfiehlt sich, diese grundsätzlich von Zeit zu Zeit durchzuführen. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

Gradian

Museum Aargau

Geschichte am Schauplatz erleben

Museum Aargau gehört zu den grössten historischen Museen der Schweiz. Erleben Sie vier Schlösser, zwei Klöster, Vindonissa, die Sammlung und die IndustriekulTOUR Aabach.