Cécile von Hallwyl (1815-1893) geniesst die Sommerfrische auf Schloss Hallwyl, fern vom Gatten und den gesellschaftlichen Zwängen in Bern. Dabei schwelgt sie in Erinnerungen: Spaziergänge im Mondschein, die erste Fahrt mit der Eisenbahn, aber auch die Peitschenhiebe des Vaters, die sie ängstlich gemacht haben. Dann erscheint auf dem Ball ein kunstsinniger Jüngling, dem das Mädchen verfällt… 35 Ehejahre später urteilt Cécile etwas nüchterner. Gegen bittere Erfahrungen hilft das Kochbuch, das sie kurz vor der Heirat geschrieben hat.